Sehenwürdigkeiten in der Umgebung

Everswinkel

Der freundliche Winkel im Münsterland

Historisches Viereck

Außergewöhnlich - vielleicht sogar einmalig – ist der Bebauungsgrundriss des Ortskerns von Everswinkel: Die Straßen bilden ein unregelmäßiges Viereck, heute “Historisches Viereck” genannt. Diese Anordnung der Straßenzüge ergab sich aus der Lage der Kirche und der Häuser auf dem Kirchplatz zu zwei alten Fernstraßen.

St.-Magnus-Kirche

Vom ursprünglichen Kirchenbau aus der ersten Hälfte des 13. Jhs. steht nur noch der romanische Turm. Der Grundstein des gotischen Kirchenschiffes wurde am 28. Februar 1489 gelegt. 1522 wurde der Bau vollendet. Ungewöhnlich für eine gotische Kirche ist ihre geringe Längsausdehnung. Weil der Turm im Westen stehen bleiben sollte und auf der Ostseite bereits Häuser standen, baute man in Everswinkel die Kirche einfach in die Breite.
Brinkmann Geburtshaus

Das sogenannte "Bischofshäuschen" an der Westseite der Kirche ist das Geburtshaus des als “Bekennerbischof” bekannt gewordenen Johann Bernhard Brinkmann.

Kriegergedächtniskapelle

1885, noch zu Lebzeiten des in Everswinkel geborenen Bischofs Johann Bernhard Brinkmann ließ die Gemeinde für ihren größten Sohn eine neugotische Backsteinkapelle errichten, die seit 1922 als Kriegergedächtniskapelle der Mahnung an die Gefallenen der Kriege dient.

Up´n Hoff - Everswinkels Mitmach Museum

Museum in Aktion: Hier gibt es bäuerliche Geschichte zum Anfassen und Mitmachen. In Everswinkel kann man den Dreschflegel selbst schwingen und erlebt dabei auf anschauliche und unterhaltsame Weise, wie hart die Arbeit der Bauern früher war. So wird Geschichte zum Erlebnis.

Warendorf

Historische Altstadt
Bei einem Stadtrundgang durch das malerische Warendorf erfahren Sie alles Wissenswerte über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Daneben lernen Sie das heutige Warendorf mit den vielfältigen Angeboten der hiesigen Kaufmannschaft kennen.

Berühmte Hengste
Besuchen Sie das 1826 vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. gegründete NRW-Landgestüt, das Zentrum erfolgreicher Pferdezucht und qualifizierter Reitausbildung in Westfalen. Die Väter vieler berühmter Pferde sind hier zu Hause. Besonderer Anziehungsmagnet sind die jährlich stattfindenden Hengstparaden im September und Oktober.

Münster

Historische Architektur

In Münster finden sich zahlreiche architektonische Meisterwerke historischer Baukunst. An vorderster Stelle sei der Prinzipalmarkt genannt. Diese historische Kaufmannsstraße besteht aus einer Vielzahl aneinander gereihter Giebelhäuser mit einem durchgehenden Bogengang. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er in Anlehnung an das historische Vorbild wieder aufgebaut. Teil des Prinzipalmarktes ist das Wahrzeichen der Stadt, das historische Rathaus mit dem originalen „Friedenssaal“, in dem zwischen 1643 und 1648 die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden stattfanden und am 15. Mai 1648 der Friede von Münster geschlossen wurde. An den Prinzipalmarkt schließt sich eine der ältesten Marktstraßen Münsters an, der Roggenmarkt.

Dom

Der heutige Dom entstand in den Jahren von 1225 bis 1264 und wurde unter anderem nach dem Zweiten Weltkrieg auf Grund starker Zerstörung umgebaut. Weithin sichtbar ist der Dom vor allem auf Grund seiner inzwischen grünen Kupferdächer.

Lambertikirche

Die Lambertikirche ist die von den Kaufleuten der Stadt finanzierte „Gegenkirche“ zum bischöflichen Dom. Die erste Kirchengründung ist um das Jahr 1000 nachweisbar, die heutige Kirche existiert seit 1375. Bekannt wurde die Kirche durch die Körbe am Turm, in denen die "Wiedertäufer" nach ihrem Tod weithin sichtbar aufgehängt wurden. Die zwischenzeitlich restaurierten Originale der Körbe hängen noch immer dort.

Telgte

Wallfahrt

Wallfahrten führen zur Propsteikirche St. Clemens (erbaut 1522 - 1558), sowie zur Wallfahrtskapelle aus der Zeit um 1650. Das Ziel der Wallfahrten ist eine Pietá (Maria mit totem Jesus im Arm) in der Wallfahrtskapelle. Der Legende nach soll sie aus der Marienlinde (ein alter Stadttorbaum) geschnitzt sein.

Krippenmuseum

Das Krippenmuseum entstand in eineinhalb Jahren Bauzeit nach Plänen des renommierten Museumsarchitekten Joseph Paul Kleihues. Er erhielt für die Fassade dieses Baus den Deutschen Natursteinpreis 1995. Das ganzjährig geöffnete Museum zeigt sich dem Betrachter als ein dreigeschossiges, lang gestrecktes Gebäude aus Ibbenbürener Sandstein und mit einem Kupferdach. Während diese Materialien mit der barocken Wallfahrtskapelle korrespondieren, setzt sich die Architektur mit geraden Linien und bestechend klarer Formgebung ab. Beherrschend ist eine große Fensterwand, durch die das Geschehen im Innern des Museums mit der Außenwelt verbunden bleibt.

Planwiese

Auf der Planwiese in Telgte finden weitere Events statt: Am ersten Maiwochenende findet die Montgolfiade und im September der große Mariä-Geburts-Markt statt. Zudem finden regelmäßig im Sommer Mittelalter-Festivals statt. Zur Adventszeit findet in Telgte Deutschlands größter mittelalterlicher Lichter-Weihnachtsmarkt statt.